Die ersten Meter von unserem Hotel entfernt kommt mir ein braungebrannter Mann nur mit einer roten Minibadehose bekleidet entgegen, das macht die Entscheidung leicht lieber am Lech langzufahren anstatt durch die Stadt.

Schön ist der Radweg , meist im Schatten und überall kleine Seen.


Nach 19 km legen wir den ersten Trinkstopp ein und kämpfen mit den Wespen um unsere Johannisbeerschorle.
Augsburg ist irgendwie wie Las Vegas, rundherum ist nur Pampa und Niemandsland und dann ist da plötzlich die große Stadt mit allem drum und dran. Demzufolge fahren wir von Augsburg weg wieder durch Pampaland, der nächste größere Ort ist Fürstenfeldbruck.


Bis dahin also Maisfelder, Auenland und Felder mit Zwiebelkirchen. Als ich kurz vor einem Fahrsteik bin, treffen wir auf den Fluss Amper mit schöner Badestelle.

Marcus springt hinein und treibt davon…wie hier üblich 😂. Nach ein paar Metern gibt es einen Ausstieg und man läuft über eine Wiese und das halbe Dorf zurück.

Das ideale Vergnügen und die beste Abkühlung:“ ,Amper du gefällst mir!“
Der Radweg führt bis nach Olching und ist sehr schnuckelig mit den Brücken


In Fürstenfeldbruck trifft Marcus auf seine ehemalige Unterkunft während des Papstbesuch in Bayern.

In Olching springen wir sogar noch in den Baggersee Olchinger See.

Marcus scheucht mich noch kilometerweit zu Fuß bis zu einem Biergarten direkt an der Amper. Auf dem Weg dorthin verfluche ich ihn wegen des einsetzenden Gewitters und des langen Weges, aber dann gibt es dort

und der Ärger ist sofort verraucht. Selbst der Rückweg im Regen macht mir nichts mehr aus, denn was wird in Erinnerung bleiben ? Dieser schöne Regenbogen am Ende eines bunten Tagesprogramm.

