Das Beste kommt zum Schluss und so ist es auch in diesem Urlaub. Wir holen meinen Geburtstag nach mit einem feucht fröhlichen Vergnügen.
Wir sind mit die ersten heute, die die längste Seilbahn der Welt besteigen und wir schweben die 8 km über mehrere Inseln.

15 Minuten dauert die Fahrt und es gibt die ganze Zeit etwas zu gucken.


An der Endstation ist dann der Wasserpark mit so vielen Wasserrutschen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Noch in der Gondel fangen die Kinder vor Freude und Aufregung an zu quietschen und zu hüpfen als sie die Rutschen erblicken.Ich würde am liebsten mitmachen, denn ich bin echt gespannt was allein dieser gelbe Trichter zu bieten hat.

Der Park ist so schön gestaltet und dauernd läuft so Phantasialand Musik, die die Vorfreude auf den Wasserpark noch steigert.

Im Eintrittspreis ist die Seilbahnfahrt, ein großes Bier, der Wasserpark und der, noch nicht ganz fertig gestellte, Freizeitpark enthalten mit Holz- Achterbahn und co.

Wir stehen unschlüssig vor der Rutschenauswahl und beginnen mit den ersten 3 Rutschen, die man in einem Schlauchboot zu zweit bezwingt. Unsere erste Rutschen Wahl verwirrt uns, im wilden Strudel dreht sich das Boot in der Röhre und wir fahren rückwärts und werden wie durch eine Waschmaschine geschleudert.
Nach der 4. Rutsche bekommen wir Routine und trauen uns mit einem anderen Paar auf Neptun.

Das Vierer Boot schießt in der gelben Röhre gefühlt im freien Fall nach unten, um dann hoch in den Trichter auf Touren zu kommen. Ich bekomme Schnappatmung, Marcus amüsiert sich, er sitzt quasi rückwärts zur Fahrt und Blickrichtung und sieht die Anscheinsgefahr nicht auf uns zukommen.
Wenn man im Becken heile ankommt, löst sich das Adrenalin langsam wieder auf und man will auf die nächste Rutsche.

Wir machen Rutschenwettrennen gegeneinander, auf einer Art Yogamatte bäuchlings liegend. Ein kleiner Junge traut sich den Sprung in die Röhre oben nicht mehr zu und bekommt einen Heulkrampf und verweigert den Start. Marcus gewinnt das Rennen noch, aber nur weil er mit der Matte durchs Ziel rennt.

Auf den Sieg gibt’s erstmal ein Bier aufs Haus.

Die letzte Fahrt mit der Seilbahn zurück geht angeblich um 17 Uhr, aber im Endeffekt waren wir erst um 17:30 Uhr auf der Rückfahrt in der Gondel. Wir sind zuvor noch die Holz Achterbahnfahrt gefahren und mussten unsere Wertsachen aus den Schließfächer holen, diese lassen sich durch modernste Technik öffnen, …mit Gesichtserkennung.

Bei Sonnenuntergang erreichen wir Sunset Town.

Die Kiss Bridge ist auch noch im Seilbahn Ticket enthalten, aber diesmal sind wir nicht allein auf der Brücke.

Wir essen und trinken in der Partyzone, denn wir müssen noch 2 Stunden bis zum Show Beginn überbrücken.

Kiss of the SEA ist für 30 Minuten eine teuere Show, aber alle Rezensionen sprudelten vor Begeisterung.

Allein eine Wasserwand diente als Leinwand. Die Licht, Wasser und Feuerspiele haben uns voll geflasht.
Das Feuerwerk hat so ein Wums gemacht, dass man es voll im Bauch gespürt hat und die Flammen haben eine Hitzewelle ans Publikum übertragen, dass ein gemeinsamer Wow Schrei zu hören war.

Das war wirklich ein perfekter Abschiedstag nach einem sehr schönen, abwechslungsreichen Urlaub.

Morgen fliegen wir nach Bangkok, übernachten in Flughafen Nähe und fliegen Mittags am Freitag nach Hause. Ein 12 Stunden Flug liegt vor uns, trotzdem landen wir wegen der Zeitverschiebung gegen 19 Uhr in Frankfurt.
Wir sagen schon mal Tschüss an unsere Leser und an Vietnam und Kambodscha, vielen Dank für die unvergesslichen Erlebnisse und einen tollen Urlaub.






































































































































