Phu Quoc der Norden 02.02.26

Wir checken aus und ziehen nach unserer heutigen Inseltour im selben Hotel wieder ein, größeres Zimmer,2 Riesenbetten, Tageslichtbad, Dachterrasse und eine optimal platzierte Klimaanlage. Dieses Zimmer war vorher übers Wochenende nicht mehr verfügbar.

Unseren Fahrer haben wir für 9:00 Uhr bestellt. Bevor es losgeht, besprechen wir noch die Route. Wir verweigern die Perlenfarm und die Seidenfabrik und bestehen auf den Wasserfall, den Leuchtturm, die Grand World und den Seestern Strand.

Bei Regenzeit ist eine Wanderung zu einem Wasserfall ein Abenteuer, bei Trockenzeit ist es eher eine Schnapsidee. Das Ergebnis sieht dann auch eher wie ein versehentlich nicht ganz zugedrehter Wasserhahn aus, aus dem es Mitleid erregend rausrinselt. Wohlgenährte Menschen versammeln sich trotzdem im der Gumpe davor.

Da aber der restliche Park schön angelegt ist, machen wir lieber davon Fotos.

Unser Fahrer schmeißt die Reihenfolge um, was aber strategisch besser war, zuerst Seestern Strand.

Er setzt uns nach einem Stück Sandpiste an einem Strand ab, von hier aus, muss man aber noch ein Speedboot nehmen, um zu dem Seestern Strand zu kommen.

Es kann auch direkt losgehen.

Am Absetz- Steg steigen wir die scheinbar endlose Himmelsleiter hoch,

auch so ein Instagram Trend, nur ist diese besonders wackelig.

Der Seestern Strand ist besonders, so etwas habe ich noch nie gesehen, im klaren Wasser sind sie überall in Ufernähe zu sehen, wunderschön sind sie.

Ich bin total fasziniert.

Viele Touristen interessieren sich nicht wirklich für das Wohl der Seesterne, Hauptsache das Foto stimmt. Teilweise werden sie für Fotos eingesammelt und schön um einen rumdrapiert oder direkt ganz in die Hand genommen. Alles ist verboten, aber es hält sich kaum jemand dran.

Super schade ist das, dass so ein Natur Paradies nicht bewahrt wird.

Die Strände sind hier wirklich traumhaft, weisser Sand und klares Wasser.

Szenenwechsel, wir sind in der Grand World angekommen. Warum baut man so etwas?

Nach Venedigs Vorbild ist hier die Stadt entstanden, die niemals schläft. Geschäfte, Restaurants, ein Teddybär Museum und die Gondelfahrt auf dem Kanal sind Anziehungspunkt für die Touristen.

Die Vingroup hat hier ganze Arbeit geleistet . Sie hat eine unwirkliche Welt erschaffen, die trotzdem jeder sehen will.

Man steht Schlange um die elektrische Gondelfahrt machen zu können.

Voll verrückt, man könnte glatt denken man ist in Venedig gelandet, vor allem wenn Marcus die ganze Zeit :“ o sole mio!“ abspielt und so tut, als würde er es selbst singen.

Unser letzter Stopp der heutigen Tour ist der Tempel mit Leuchtturm.

Hier sollte man zum Sonnenuntergang sein, dafür wäre die Lage perfekt.

Sonnenuntergang am Hausstrand finden wir allerdings verlockender. Also Koffer packen und ab zum Hotel.😉

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