Als ich aufwache bekommen wir einen Auftrag aus Deutschland von Natasvenja zugeschickt: Robberg, Aufklärung des Drogenkonsums von deutschen Touristen im National Park Robberg. Ich nehme den Auftrag schon mal an und erzähle dann Marcus davon.


Frühstück ab 8:00 Uhr, Abfahrt 10:00 Uhr und Meldeort 10:30 Uhr am Schlagbaum.

Marcus ist ungehalten, für ihn ist der Auftrag nicht klar. Wir sollen als Touristen getarnt den Wanderweg von 5,5 km entlang gehen und verdächtige Beobachtungen dokumentieren.

Wir halten uns an den Plan, frühstücken , checken aus und passieren pünktlich um 10:30 Uhr den Schlagbaum.
Bevor es losgeht, nehmen wir wie Supertouris das Fernglas mit und Marcus setzt seinen doofen Hut auf, die Tarnung steht.


Da hier Einbahnstraßeregelung gilt, also alle machen die Wanderung im Uhrzeigersinn, dürfte der Auftrag leicht zu bewältigen sein.

Bei den ersten Aussichtspunkten schauen wir uns um und können nichts verdächtiges feststellen.


Fotos müssen wir allein wegen der Tarnung schießen.



Am Aussichtspunkt auf die Robben landen wir den Treffer: zwei deutsche Paare, stark schwitzend, sie tragen verdächtige Sonnenbrillen und fantasieren lautstark…der Drogenkonsum ist offensichtlich. “ He, guckt mal, hier gibt es auch Pinguine!“ Es gibt hier nur Seelöwen und keine Pinguine, das ist Fakt! Wir treten an die Verdächtigen heran und ich biete einem der Männer unser Fernglas an. Mit dem Feldstecher vor den Augen brabbelt er im Drogenrausch : “ okay, es sind keine Pinguine, aber ich sehe einen Eisbären!“





Wir folgen den beiden Paaren über die Dünen.


Springen zum ersten Mal ins Meer und machen auch die Zusatzklippenwanderung.




Wenn wir nicht so mit unserer Aufklärung beschäftigt wären, könnten wir die Schmetterlingsbucht und die schönen Aussichtspunkte mehr genießen.



Was wir jetzt mit unserer Erkenntnis über die beiden Paare anfangen sollen,wissen wir auch nicht, aber unser Auftrag scheint abgeschlossen.

In unserer Freizeit fahren wir zur Brücke über dem Canyon, wir sitzen zum letzten Mal auf einer Schaukel und denken wie schön das Leben gerade ist.


Dann stehe ich an der Absprungstelle des momentan 4. höchsten Bungee JUMP (216m) der Welt,



ich mache den letzten Schritt und falle und falle…


Dann wache ich wirklich auf und wundere mich, was ich hier für ein wirres Zeug träume, aber irgendwie muss mein Gehirn ja die vielen Eindrücke verarbeiten.

