
Auf dem Weg zum Grand Basin kommen wir noch am 7 Kaskaden Wasserfall vorbei, den fotografieren wir allerdings nur. Eine Wanderung von 3 Stunden über Stock und Stein trauen wir uns bei der Hitze und Schwüle nicht zu. Die herbeigeeilten, selbst ernannten Wanderführer lassen dann auch von uns ab und suchen den nächsten Touristen.


Grand Basin ist neben dem Ganges der heiligste Ort außerhalb Indiens für die Hindus.
,,Der Legende nach ist der Kratersee mit dem heiligen Fluss Ganges in Indien verbunden. Shiva, der Gott der Zerstörung und Erhaltung, und seine Gattin Parvati flogen einst mit einem Schiff um die Erde. Shiva wollte seiner Frau die schönsten Plätze der Erde zeigen, so machten die beiden auf der Insel Mauritius Halt. Shiva trug während seiner langen Reise den Fluss Ganges auf seinem Kopf, um die Welt vor Überschwemmungen zu schützen. Als die beiden auf Mauritius landen wollten, verschüttete Shiva versehentlich Wasser des Ganges. Die Tropfen flossen in einem Kraterloch zusammen- so entstand Grand Bassin.“


Eine schöne Geschichte, aber mich beeindruckt dieser Ort dann doch, diese riesigen Statuen, der See und die Dauerbeschallung von „ohm“ haben Wirkung. Der heilige Ort wird nicht mehr in Frage gestellt, obwohl man sich seine Lieblingsgottheit selbst aussuchen kann. Die Gottheit“ der guten Ehe“, in der der Mann von seiner Frau bedient wird, wird nicht ganz so viel Beachtung geschenkt, eher die Gottheit, die Reichtum verspricht.



In Ritualen wird das heilige Wasser aus dem See mit Farbpulver vermischt und wieder in den See geschüttet. Andere opfern Früchte, sehr zum Gefallen der herumstreunenden Affen.



Der Weg hierhin ist eine Prachtstraße mit einem überbreiten Pilgerweg zum heiligen See.



Aufgrund von Baustellen dauert unser angedachte Vormittagsausflug bis zum Nachmittag.
Bis zum Sonnenuntergang gehen wir am Strand Flic en Flac spazieren, springen ins warme Wasser und machen Erinnerungsfotos.






