Wir verladen das Gepäck und machen uns für den Ortswechsel zur Nordküste fertig. Heute morgen musste ich noch Tee, Bananen und Klopapier kaufen und das ganze auf Französisch. Hier spricht man nur französisch auf der Insel und das war mein Schulfach, wo ich einen Fensterplatz hatte. Es ist echt nicht meine Sprache, aber behalten habe ich das Wort malade, das auch in Köln jeder versteht.
Malade trifft gerade auf Marcus zu, daher auch die oben aufgeführten Einkäufe.
Eine Stunde Fahrt bis zum botanischen Garten und ich bekomme nach 5 Minuten schon Hitzewallungen. Diese doofen Wechseljahre, aber einen Blick zum Fahrer und ich sehe er hat das selbe Problem. Es liegt an der Hitze 37 Grad und der extremen Luftfeuchtigkeit, also doch keine reinen Frauenbeschwerden.
Am botanischen Garten parken wir ein, gucken uns an und fahren wieder los. Marcus kann einfach nicht.
Port Louis müssen wir bis zur Nordküste durchqueren, die Inselhauptstadt mit einer modernen Bahnlinie, wie außergewöhnlich für die Insel, da das Bussystem hier wie am Schnürchen funktioniert.

Moderne trifft auf Tempelanlagen, die Stadt müssen wir auch noch erkunden, wenn es wieder geht.

Ein Foto aus dem Auto mit der Erinnerung an die berühmteste Briefmarke der Welt.
Wir schleppen uns zum schönen Strand Mont Choisy und betrachten alles vom Schattenplatz aus. Auf Baden in warmen Wasser haben wir keine Lust.



Vor Sonnenuntergang gehen wir dann doch noch ein paar Schritte vor die Hoteltür, schreiten seltsame Anglerpfade an der Küste entlang und überraschen heimische Drogenkonsumenten.

Bei Sonnenuntergang werden hier wie in Australien die Flughunde wach und ziehen ihre ersten Runden über das Meer. Hoffentlich ist Marcus morgen wieder malade frei.


