Schon schön morgens von der Sonne wachgeküsst zu werden

und auf dem Balkon schauen, was Da Nang so macht.

Es beginnt wie ein normaler Urlaubstag, Frühstück, Strand, baden im Meer.

Wir haben unsere kleine neue Drohne dabei und versuchen gute Sequenzen einzufangen. Die kleine Neo startet aus der Hand, spult ein vorgegebenes Programm ab oder folgt einem wie ein Hund. Ein faszinierendes Gerät. Bei den Probeflügen zu Hause meinte ein Jogger: “ die ist aber zahm!“ als sie auf meiner Hand landete.
Nach dem Bad im Meer, ist mal wieder Zeit für Haare waschen und Füße massieren und dann steht auch schon Vu wieder auf der Matte und holt uns ab.

Ein letztes Mal ist er unser Fahrer, wir hätten ihn gerne behalten.
520 km weiter und eine Stunde Flugzeit später, landen wir in Siem Reap. Kambodscha empfängt uns bei 32 Grad, nimmt uns 60 US Dollar ab und schickt uns unser Visum als Email. So eine schnelle und unkomplizierte Einreise haben wir noch nie erlebt.

Unser Fahrer vom Hotel steht bereit und fährt uns in einer Stunde zum Hotel. Woran müssen wir uns jetzt gewöhnen? Zuerst an zwei neue Währungen: US Dollar und kambodschanische Riel, allerdings wird hier alles oft nur in Dollar ausgezeichnet. Wenn man mit Dollar bezahlt, bekommt man einen Mix aus Dollar und Riel zurück und ist völlig überfordert mit dem Kopfrechnen. Eigentlich sollte es einem auch egal sein. 4 Bier, 2 Abendessen ( nicht scharf und ohne Knoblauch), zum Nachtisch frischer Fruchtsalat mit Joghurt für 11 Dollar mit Trinkgeld.

Neben unserem Hotel lauert uns Hai auf und bietet sich als unser Tuk Tuk Fahrer für morgen an. Ich glaube er hatte uns schon bei seinem Lächeln und seiner Geduld uns alles zu erklären.
Wir sind also morgen mit einem Hai in der Tempelanlage, die Weltkulturerbe und der Anziehungspunkt von Kambodscha ist.
