Wir verlassen unsere Unterkunft vorbildlich und fahren 56 km Richtung Split. Das Drachenaugen von Rogoznica hat es mir angetan. Die im Internet kursierenden Fotos sind alle vom Auge Kroatiens und nicht vom Drachauge. Das Superfoto ist also illegal dort aufgenommen worden, wo wir gestern waren.

Das Drachenauge ist dann doch nur eine dunkel blaue Doline, die trotz Drohnenflug nicht wirklich was hergibt.

Dafür haben wir die Badestelle ganz für uns allein und sie ist wärmer als das Meer.


Der nächste Stopp ist Primosten, das Inselchenpostkartenmotiv.

Manche Dinge verlieren ihren Reitz bei näherer Betrachtung, so auch Primosten.



Mir ist inzwischen siedend heiß eingefallen, dass ich meinen Pass und Personalausweis in meinem Brustbeutel in Skradin in unserer Ferienwohnung vergessen habe. So löst man Unterkunftsprobleme, man fährt einfach wieder zur alten zurück und bekommt einen Auslacher und Rabatt für die nächste Übernachtung.
Von Primosten aus ist es nicht mehr weit, bis man die seltsame Mauer sieht, die eine Halbinsel vom Festland abteilt. liebevoll wird sie auch die Chinesische Mauer genannt. Schön ist sie und diente als Schutzwall mit Schießscharten und Wehrgang.


Die Region ist einem verheerenden Waldbrand zum Opfer gefallen und die ehemalige Tourischönheit hat jetzt eigentlich nur noch die Mauer als Anziehungspunkt.

An der Küste von Sibenik gibt es auch noch eine Besonderheit…zwei Insel sind nur über Holzstege zu Fuß zu erreichen, von Booten mal abgesehen.



Die Brücke zur Insel mit dem Fort ist gerade im Wiederaufbau, also irgendwann.

Wir gehen noch eine Abendrunde schwimmen und fahren dann wieder in unsere alte Unterkunft nach Skradin.

Mal gucken, ob wir morgen hier wegkommen.
