Morgens gibt Marcus das Ziel vor, 95 km bis Donauwörth. Der Mann hat nen Knall bei über 30 Grad und so geht’s im Schneckentempo erstmal bis Feuchtwangen.


Nach 30 km auf dem Sattel trudeln wir in Dinkelsbühl ein und staunen nicht schlecht über die schönste Altstadt Deutschlands (2014 vom Magazin Focus dazu erkoren).




Ein blinder Passagier fährt eine Weile auf meinem Bein mit und springt erst an der Stadtgrenze wieder ab.


Nach der Stadtmauer ist Zeit fürs Verhandeln und ich handele Marcus 20 km runter, stattdessen ist unser neues Übernachtungsziel Nördlingen. Habe ich noch nie von gehört, obwohl hier der Fussballer Gerd Müller geboren wurde.



Marcus erklärt mir, dass wir durch Europa‘ s riesigen Meteoriten Krater fahren. Wenn man sich einmal auf der Stelle im Kreis dreht kann man es sogar sehen., überall Kraterrand.
Die Stadt Nördlingen macht heute aus dem Nachmittag eine runde Sache, nicht nur wegen des Freibades mit Kraterrandblick sondern auch wegen der Stadt selbst.

2, 7 km kann man auf der Stadtmauer um die Stadt laufen.




Wir schaffen allerdings nur ein Drittel und genehmigen uns lieber einen Schlummertrunk.
