Die klassische Tour um das Kap fährt man am besten im Uhrzeigersinn ab, dann hat man bei Linksverkehr direkt die Küste auf der richtigen Seite. Fehlt nur noch das passende Auto dazu. Avis hat so viele, die verleihen uns sogar eins mit Automatik.

Dann kann es um 10:30 Uhr ja losgehen, immer schön an die linke Seite denken, aber mein Fahrer schlägt sich wacker, die Australien-Erfahrungen sind doch noch präsent.
Muizenberg steuert er an, der Surferstrand mit den bunten Strandhäuschen, die machen sich in jedem Fotobuch gut.




„Als nächstes bitte was tierisches, am liebsten im Frack. “ Selbst dieser Wunsch wird mir erfüllt und so parken wir in Boulders Beach.

Aus dem anfänglich zufällig entdeckten Pärchen, was sich wohl eher verschwommen hatte, ist inzwischen eine stattliche und dazu noch weltbekannte Kolonie geworden.

Die zwei haben sich aber auch einen schönen Strand ausgesucht.




Und was finde ich unter all den Vögeln…

Das letzte Stück bis zum Kap der guten Hoffnung nehmen wir natürlich auch noch mit, trotz Wartestau am Einlass.

Folgende Tiere kann man hier sehen: Paviane, Schildkröten und Strauße, wenn man Glück hat.


Wir sehen auf unserer Fahrt durch den Nationalpark diesen lustigen Gesellen

Und dann machen wir die obligatorischen Tourifotos von den Leuchttürmen

der Steilküste

und natürlich von dem Schild der Hoffnung.

Wir sehen noch ein Straußenmädchen im Gebüsch

und steuern danach noch den Strand mit dem Schiffswrack Kakapo mit den traumhaften Bildern aus dem Internet an. Aber vor Ort wird uns sämtliche Hoffnung genommen es zu sehen, denn die Warnhinweise vor Überfallen stehen überall.

Wir begnügen uns mit dem Strand und einer Eisprobe, denn das Meer ist hier nur kurz am dicken Zee ertragbar.


Ein Ehepaar spreche ich auf das Wrack an und Herrmann hat doch tatsächlich das halbe Schiff auseinandergenommen und reicht mir ein verrostetes Eisenstück als Souvenir. Da wir so fachsimpeln wie gefährlich hier was ist, werden wir direkt schon wieder gewarnt, welche Straßen wir wegen Überfallen nicht benutzen sollen.Eine davon stand auf unserem Plan und wurde gerade im Kopf gestrichen.
Die letzte Etappe auf dem Heimweg geht über den Chapman‘ s Peak Drive, die Straße, die in den Felsen geschlagen wurde und oft Filmkulisse für Autowerbungen ist.

Ja, ist schon schön hier, aber hier so vieles so schön.





