Heute geht es auf meine allererste Safari. Wie das bei Safaris so ist, sitzt man erhöht um die Tiere am besten zu sehen. Unser Transportmittel wird ein Traktor sein mit einem Anhänger und von dort ist man auf Augenhöhe mit den längsten Wimpern, die man sich nur vorstellen kann.

Auf dem Weg zur Straußenfarm nehmen wir noch die Mini Goldengate Bridge mit, die als Point of interest angezeigt wird.


Marcus hat die Straußenfarm ausgesucht, da sie die einzige ist, auf der man rumgefahren wird, sagt er…ich glaube allerdings, dass er sie im Rabattheft gefunden hat und mich vor dem Bezahlen auch penetrant nach dem Gutschein fragt.

Für einen Extrabetrag bekommt man auch einen Futtereimer mit auf die Tour und darf die Strauße damit glücklich machen.

Sie sind schon ein wenig Angst einflößend, da sie so gierig ihre Schnäbel in den Eimer schlagen.

Wir lernen vieles über Strauße bei der Tour:



Sie können einen Menschen mit ihrer Zehenkralle ernsthaft verletzen oder sogar töten, wenn sie aggressiv werden und treten.

Daher sollte man sich bei einem drohenden Straußen Angriff flach auf den Bauch legen, da wird man dann erst mal nicht aufgeschlitzt, jedoch könnte man platzgesessen werden, wenn sich der Strauß für das Draufhocken mit 160 kg entscheidet.
- Die Straußeneier wiegen ca. 2 kg und werden von dem Weibchen eher gegen die Sonne geschützt, als dass sie sie mit ihrer Körpertemperatur ausbrüten


- Ein einzelnes Ei hat auf weichem Sand die Tragkraft von 220 kg und nicht von knapp 55 kg 😉

Von einem Strauß kann man alles verwerten, die Federn, für den Karneval in Rio oder im Moulin Rouge oder als Staubwedel im Haushalt.

Es gab mal eine Zeit, da waren Straußenfedern wertvoller als Gold.
Essen kann man vom Strauß eigentlich auch alles, aus dem Hals kann man sogar Suppe kochen

Und dann gibt es noch das verwertbare Leder mit kleinen Noppen, dort wo die Federn waren, an ihnen kann man auch seine Echtheit erkennen, denn die Noppen kann man mit dem Fingernägel noch anliften.

Hier mal ein Größenvergleich. Ehrlich gesagt, das Füttern war das spannendste neben all den Fakten.

Unser Roadtrip geht weiter über einen Pass wieder Richtung Ozean.

In George gibt es auf der Strecke zum Meer noch ein kostenloses Transportmuseum, das wir doch glatt noch anschauen, ist ja umsonst.




Da gibt es noch Bilder wie die Dampflok über die Brücke bei Kynsna fährt, meine Mutter ist damit noch gefahren, heute ist das leider Nostalgie.
Unsere neue Unterkunft ist wieder in Reebok, die alte haben wir nicht noch einmal gewählt, weil sie in der Tat keine Toilettentür hatte und wir das trotz 23 jähriger Beziehung doof fanden.
Bei starkem Wind springen wir noch am Strand und der Lagune rum und lassen uns Sandstrahlen. Die Aufnahmen können sich aber sehen lassen.





