Da das Frühstück heute einfach zu gut war, klappt unser Zeitplan nicht…zuerst zur alten Englischen Brücke über den Knysna River.



Und danach verzetteln wir uns, eigentlich wollten wir zu Featherbed, einem Naturreservat mit schönen Höhlen und Wanderwegen. Das Navi leitet uns einmal um die Bucht, aber die Zufahrt wäre theoretisch über Privatwege möglich, aber die sind alle gesperrt. Als wir checken, dass das Gebiet ist nur per Fähre zu erreichen, geben wir Gas und versuchen so schnell es geht zum Fährhafen zurückzukommen. Marcus guckt auf die Uhr, die 10:10 h zeigt,und behält leider Recht, wir haben das Schiff um 10 Minuten verpasst.
Alte Weisheit: wenn nicht das, dann was besseres…Marcus fährt zum Aussichtspunkt Knysna Heads, das ist die Bucht-Einrahmung von zwei hohen Felsen, von einem der „Köpfe“ kann man prima über die Bucht schauen, die sich mit der Lagune vermischt.




Am Strand machen wir dann die Mutprobe, wer über die Planke geht.


Marcus der arme Kerl mit seiner Höhenangst übertreibt es ein wenig.


Als ich auf der Brücke sitze, fällt mir plötzlich siedendheiß ein, wir müssen ja noch Sally füttern und ne Runde übers Feld wollten wir auch noch mit ihr gehen.
Oh, oh, als wir ankommen, wartet sie schon und mit ihr noch 4 weitere Damen, dabei haben wir gar nicht so viel Futter dabei, zumal Marcus zwischenzeitlich überlegt es selbst zu essen oder das Baby vor uns damit füttern will.

Marcus fängt den jüngsten Elefant an zu füttern, greift in den Futtereimer, holt eine Möhre raus und fragt : „willst du eine Möhre?“ Der Rüssel schnappt nach der Möhre. Dann geht das Spiel mit Melone, roter Beete und Kürbis weiter. Jedes Mal erklärt er der Elefantendame, was er gerade anzubieten hat, dabei versteht sie doch gar kein deutsch und nimmt sich einfach das feilgebotene Leckerli.


Und wer muss dann wieder mit Sally gehen ?


Ich natürlich, man sollte sich das vorher überlegen, bevor man sich einen Elefanten anschafft. Sally ist seit 30 Jahren hier im Park.


Nach so einem Erlebnis ist es schwierig das Grinsen wieder aus dem Gesicht zu bekommen.


Auf geht’s nach Plettenberg Bay, einem beliebten Badestrand an der Garden Route und nicht im Sauerland.



Ein Drink an der Lookout Bar, ein Spaziergang am Strand und es wird Zeit für unserer Palmenresort.

Unser neues Hotel lässt uns voll zu Kindern werden, wir springen auf dem Jumping Pillow herum und rutschen in den Pool.

Wenn man dann noch die Wäsche im Hotel machen kann, war der Tag bis auf eine fehlende Socke doch wieder eine Runde Sache. 🤩
