27.01.2025 Addo Elephant National Park

Also ich weiß nicht wie oft ich meinem Mann gefragt habe, ob wir nicht mal in den Safaripark Stukenbrock fahren könnten, zumal seine Eltern dort quasi um die Ecke wohnen.

Es gab immer Ausreden, die Giraffen haben gerade Mums, die Elefanten haben Zahnstein oder die Löwen liegen gerade nicht gut in ihrer Mähne. Nach insgesamt über 20 Jahren Ausreden, glaube ich inzwischen Marcus wollte da irgendwie nicht hin.

Heute hingegen ist er Feuer und Flamme in den Addo Elefantenpark zu fahren.

Was soll man sonst bei Regenwetter machen? Am besten stundenlang auf zugekackten Schotterpisten mit höchstens 40 km/h ca. 8 Stunden dahinzockeln, um dann mit offenem Mund aus der Frontscheibe zu schauen und es nicht glauben können. Den ersten Elefanten sehe ich nur noch von hinten und kann es dennoch kaum fassen.

Beim ersten Loop, den wir fahren, erspäh ich die erste Leopardenschildkröte.

Strahlend schaue ich wieder nach vorne und sehe die Hyänen, die sich doch sehr für unser Auto interessieren.

Wir fahren den ganzen Park ab vom South Gate bis zum Maingate und hoffen einige der 600 Elefanten vom Park zu entdecken. Wir werden nicht enttäuscht, sogar Mama und Baby sind auf dem letzten Foto  und ein badender Elefant im Wasserloch sind zu sehen.

Warzenschweine gibt es zwar echt viele hier, die sind allerdings schwer zu fotografieren. Sie sind sehr aufmerksam.

Wir fangen an zu zählen, nicht die Zebras, davon gibt es genug.

Sondern die Schildkröten, davon finden wir 5.

von den Schakalen sehen wir 3 Exemplare

Von den Raubvögeln können wir 2 ablichten

Marcus hat eine Schwäche für den Pillendreher, oder Dungkäfer, die sich fleißig mit ihrer Kackakugel  abmühen.

Unsere Strategie ist jetzt, jeder guckt aus seiner Seite aus dem Fenster raus und ruft das gesichtete Tier in den Fond. Blöd nur, wenn keiner mehr den Elefanten sieht, der direkt vor uns auf der Straße steht.

Rückwärtsgang rein und langsam zurücksetzen, es funktioniert, der Elefant verschwindet wieder im Gebüsch.

Bei einer anderen Situation, die wir beobachtet haben, war ein Elefantenbulle sichtlich erbost, hat den Rüssel gehoben und den Kopf geschüttelt gegenüber einem Safaribus. Er hat nur seine Herde beschützt, die bereits auf der anderen Seite der Straße war.

Was  für ein toller Tag im Elefantenpark, da kann ich Marcus nur verzeihen, dass wir immer noch nicht im Safaripark Stukenbrock waren.

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