Seit dem Aufstehen habe ich diesen Song im Ohr : „I guess it rains down in Africa“ und er passt so gut. Gestern schon den ganzen Tag Regen, die ganze Nacht Regen und jetzt auch mit keiner wirklichen Aussicht auf Besserung.
In unserem Appartement ist Stromausfall, die ganze Siedlung hat keinen Strom mehr und so steigen wir von Toast auf Schwarzbrot um und benutzen den Gasherd zum Kaffee kochen. Geht auch.
Als wir auf die Autobahn Richtung Tankstelle auffahren, kommen drei Baby Elefanten vom Feld und rennen auf die Autobahn, wir weichen den dreien noch aus, die sich bei genauerem Hinsehen als Kühe entpuppen.
Der Stromzaun hat ebenfalls seine Wirkung aufgegeben und die schlauen Rindviecher sind ab durch die Mitte und grasen jetzt lieber auf dem Mittelstreifen.

Sardinia Beach mit traumhaften Dünen steuern wir als erstes an, aber mit dem Regen sieht es genauso aus wie an Hollands Küste.

Bei der Weiterfahrt zeigt uns ein Bild, was zu tun ist, Spaß ist, wenn man trotzdem lacht.

Wir nehmen dann den Abstecher zum Krankenhaus und kommen ohne Wartezeit direkt dran. Die Führung in der Auffang Station, für verletzte Seevögel und Pinguine geht direkt los.

Die vorgelagerte Insel ist das eigentliche Zuhause der Pinguine, aber manche schaffen die Mauser nicht und können ohne ihr Wasserdichtes Federkleid nicht auf Futtersuche gehen. Andere können ihre Jungen nicht füttern, weil der Fischfang so weite Strecken und so viel Energie kostet, dass die Eltern den gefangenen Fisch dann doch selbst auf dem Heimweg runterschlucken. Die Auffangstation kümmert sich rührend um die Tiere und versucht bei Zeiten die Vögel wieder auszuwildern.




Cape Recife hat noch seinen Leuchtturm, der gerne für Hochzeitsfotos genutzt wird.



Wenn man gerade nichts zu tun hat, kann man für 5 Euro auch die 100 Stufen bis in die Kuppel hinaufsteigen und bekommt bei Erfolg sogar einen Drink aufs Haus.

Wie man sieht, wir haben das geschafft. Auf der Rückfahrt nehmen wir, trotz Marcus Einwand, das dänische Rucksack Pärchen mit. Wir fahren es fast bis vor ihre Jugendherberge in Summerstrand, da unser Hotel ganz in der Nähe ist.



Mir gefällt diese Lichtinstallation so gut, aber bei Dunkelheit gehen wir gewohnheitsmäßig nicht mehr vor die Tür, zumal Port Elizabeth auch als gefährlich gilt.

In der Mall ist unser Tag dann nochmal in Bildern zusammengefasst, woher wussten die das bloß? Morgen früh heißt es dann Koffer packen für unsere Flüge nach Johannesburg und von dort nach Nelspruit, wir melden uns dann von dort aus wieder und sagen schon mal Tschüss du schöne Garden Route. Es war bis hierhin schöner, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.



