Bevor es heute richtig losgehen kann, fahren wir zu Point S.Hier gibt es Reifen in allen Größen und Formen, ein Paradies für Männer.

Wir checken nochmal unseren Reifen, ob der auch wirklich dicht ist. Nachdem der Reifenmechaniker an der Kaugummidichtung rumpult ( so sieht das ganze zumindest aus) ist der Reifen nicht mehr dicht und blubbert im Wasserbad. Also nochmal 10 Euro investiert und den Reifen vulkanisieren lassen. In der Wartezeit dürfen wir uns das Ausstellungsglas mit den ehemaligen Reifenbewohnern ansehen, die aber alle Hausverbot bekamen.

Mac Mac Pools sind unser Schwimmbad für heute. Der schöne Fluss hat kleine Wasserfälle und Becken produziert, die wirklich toll in der Landschaft liegen.

Und was macht Marcus wieder, nach Münzen suchen, dabei hoffe ich inständig, dass er sich den Fluch abgewaschen hat.



Als ich dann mein Bad nehme, ruft mir Marcus dauernd etwas von einem Wesen im Wasser zu. Er meint er hätte Mini Nessi gesehen, wegen der Mac Mac Pools, die haben doch bestimmt was mit Schottland zu tun. Ich glaube ihm kein Wort und schwimme dann doch tatsächlich mit einem schwarzen Riesensalamander. Mein Schrei hat den armen Kerl dann so sehr erschreckt, dass er sich zwischen den Felsen versteckt hat .

Bei den oberen Pools gibt es mal wieder den typischen Sightseeing Bilderrahmen vor dem Wasserfall.

Zu den Mac Mac Pools gehört natürlich noch wie immer ein Wasserfall, der stürzt sich aber so exquisit von der Canyonkante in die Schlucht, dass er mit unserem geheimen Wasserfall von gestern in Konkurrenz treten kann.

Ich finde ihn super beeindruckend, zumal ein Regenbogen im Aufprall entsteht.



Unsere Fahrt ist nicht lang bis Graskop und wir verhandeln im Hotel um den Übernachtungspreis, schauen uns drei angebotene Zimmer an und ich entscheide mich für das falsche. Im Zimmer findet eine Mückenparty statt und einige von ihnen haben sich mit Blut vollgesogen. Ich erschlage 10 von ihnen, bekomme Anti-Mückenspray und einen Anti- Mückenstecker. Wir konstruieren unsere Moskito Netze und sind recht zufrieden mit unserem Werk.

Unser Mittagessen ist zur Abwechslung mal wieder ein Burger, der ist aber bisher der schlechteste auf der Tour.
Zeit für den genialen Canyon von Graskop mit Wasserfall.


Diese Schlucht hat man touristisch aufbereitet mit gläserndem Fahrstuhl bis zum Canyongrund, Ziplining, Hängebrücken, Klippenwanderung

und der Adrenalin Leckerbissen, die Schaukel mit 70 m freiem Fall, bevor das Seil sich strafft und in die Schaukelbewegung übergeht.

Für uns bleibt der Fahrstuhl übrig, den Rest überlassen wir den Waghalsigen, allein schon wegen meiner Mutter 😉, sie muss sich nicht mehr als nötig Sorgen machen. Aber das Video dazu, kann man ja mal schauen, ob man sich auf diese Schaukel trauen würde.

Auf dem Canyongrund gibt es einen Holzplankenweg, der durch das Urwalddickicht führt.





Wieder im Hotel verzweifele ich an unserem Zimmer, denn es ist heiß und liegt auch noch über der Küche und stinkt.
Nach dem Marcus durch den Pool geschwommen ist, bringe ich ihm sanftmütig bei, dass wir mal wieder umziehen.
Wenn man sonst nichts im Urlaub zu tun hat, zieht man zwischendurch um und konstruiert neue Moskitonetzabspannungen.












































































































































































































































