Auf dem Euro Velo 1 ist die Hölle los. Es ist Sonntag und es scheint das Freizeitvergnügen schlechthin zu sein, den Radweg entlang zu brausen. Mit großem Gejohle kommt uns ein Tross Rennradfahrer entgegen und begrüßt uns ausgiebig.

Man muss dazu sagen, wir sind die coolen Radfahrer mit viel Gepäck, wir werden immer gegrüßt, sei es mit coolem runterhängenden Arm wie bei Motorradfahrern im Gegenverkehr oder mit anerkennendem Zunicken. Die TagesRadtouristen sind dagegen nicht so grüssenswert.
Wir fahren über Holzstege, vorbei an Salinen, sehen allerlei Wasservögel und machen bei den ersten Flamingos eine Vollbremsung.

In Fuseta lichten wir den Fischer als Wahrzeichen der Stadt ab und besuchen noch den schönen runden Strand.


Olhao ist unser Mittagsstopp mit dem Dreh und Angelpunkt des Städtchens, der riesigen Markthalle direkt an der Hafenpromenade.

Seepferdchen und Stadtgründer gehören ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten.


„Arraul war der Sohn des einzigen Überlebenden von Atlantis, des Hauptwächters der Herkulessäulen.Eines Tages riss ihn ein Sturm ins Meer, wo er von einem Wal verschluckt wurde.Erstaunlicherweise überlebte er und der Wal brachte ihn in Prainhas an Land – wo heute Olhao steht.“ Inzwischen rostet Arraul vor sich hin und wartet immer noch auf einen Friseurtermin.
Und eh wir uns versehen sind wir wieder in Faro und suchen nach einem geeigneten Hotel für unsere Ebikes, es ist immer etwas schwierig die Fahrräder unterzubringen, daher richten wir uns nach ihnen, wo wir jedes Mal nächtigen.
Faro erklärt die Zahl Pi fast eindeutig und zum Abgehen…eine ganze Straße nur mit den Zahlen hinterm Komma.





I love Faro ist das Aushängeschild der Stadt und die Buchstaben haben zu jeder Tageszeit ein anderes Flair, kurz vor Sonnenuntergang leuchten sie jedoch am schönsten.

