Ich stopfe noch Dröhnchen in den Rucksack und wir ziehen die Tür zu unserer Ferienwohnung um 08:30 Uhr zu. Wir warten immer noch auf das Go des Nationalparks, dass ich den Wasserfall aus der Luft filmen darf.
Als ich aus dem Ticketbüro komme, erkläre ich voller Stolz, dass ich heute 40 € wert bin. Behinderte und ihre Begleitung bekommen den Eintritt in den Nationalpark geschenkt. Kurz vor Betreten des Bootes blinkt mein Handy mit der Mail: “ Sie bekommen keine Starterlaubnis mit ihrer Drohne, ist ja schließlich ein Nationalpark, wo kommen wir denn da hin !“ Zugegeben das war etwas sehr frei übersetzt, aber Dröhnchen muss heute im Koffer bleiben.

Das Boot legt pünktlich um 9 Uhr ab und nach 20 Minuten sieht man schon die Wasserfälle.

Die Wasserfälle sind so schön, ich hätte sie auch als Kulisse für Winnetou’s Abenteuer gewählt.






Unsere Weiterfahrt nach Roski Slap ist erst in 2 Stunden, daher wandern wir über die Holzstege und unter uns plätschert und fließt das Wasser in den verschiedensten blau und grün Tönen. Frösche und blaue Libellen sind beliebte Fotomotive neben den Wassermassen natürlich.





4 Stunden ist unsere Tour mit dem anderen Bötchen zur Klosterinsel und dem Roski Wasserfall.

Visovac, die Klosterinsel, sieht nur aus der Luft wirklich spektakulär aus.

Auf Hinweisschildern wird man direkt gewarnt bloß nicht mit einer Drohne zu fliegen, daher hier oben das Reklamefoto und ein einfaches von mir.

Wer aber genauer hinschaut, kann hier etwas viel Besseres entdecken, wir sind die einzigen, die sie sehen, 7 Stück finden wir…




Wen interessiert da noch ein Kloster? Zum Roski Slap fahren wir durch einen Canyon und bestaunen die hohen Felswände.

Roski Slap ist der Wasserfall, den man vom Boot aus am besten sieht.

Mich interessiert aber mehr das Terrassenförmige Gewässer bevor es in den Hauptfluss Krka fällt. Um die Drohne Aufnahmen wettzumachen, müssen wir nur knapp 500 Stufen die Felswand emporklimmen.

Von oben hat man dann fast Drohnenblick…




In 90 Minuten Aufenthalt schaffen auch noch den Weg über die Holzbrücke.


Die 4 Stunden anberaumte Ausflugszeit halten die Kroaten auf die Minute ein und setzen uns um 16 Uhr wieder bei Skradinski Buk ab.




Holzstege fast für uns allein und die Fotospots, wo man sonst warten muss, sind für uns reserviert. Was für ein toller Tag im Nationalpark. Das eingesparte Eintrittsgeld haben wir übrigens in eine Grillplatte und Bier vom Fass investiert.
