In Porto erwartet uns für unsere letzten 4 Nächte eine schnuckelige Ferienwohnung mit Balkon, Klimaanlage, Waschmaschine und großem Fernseher, auf dem die Fußballspiele der WM abrufbar sind.
Was sich wie ein Heimspiel anhört, verlief heute nicht ganz so rund.

Es ist heißer als sonst und wir radeln zunächst schön an der Küste lang.

Wir machen lustige Fotos und bewundern immer wieder die liebevolle Gestaltung der Städte mit Blumen.


Das Navi bringt uns heute um den Verstand, denn die Holzplankenwege schlägt es uns dauernd als Route vor. Diese sind inzwischen den Pilgern vorbehalten und jegliche Benutzung mit Rädern ist verboten.

So fahren wir Umwege und verlieren uns sogar unterwegs, weil Marcus natürlich schneller ist und Berge besser auf dem Rad schafft, während ich es schieben muss.

15 km vor Porto geht nichts mehr 2 Brücken sind für uns augenscheinlich unpassierbar, eine Brücke wird komplett instandgesetzt und die andere ist eine Autobahnbrücke und ein extra Weg für Fußgänger und Radfahrer scheint es nicht zu geben.
In unserem ersten Hotel nach Ankunft am Flughafen fragen wir um Rat. Es gibt Ersatzbusse , aber ob die uns mit den Rädern und dem vielen Gepäck mitnehmen ist sehr fraglich.
Ich schiebe einen 10 Euro Schein über die Theke des Hotels und wir fahren die Räder in die Tiefgarage, bestellen uns ein Uber und lassen uns zur Ferienwohnung fahren. Die Fahrt habe ich durch einen Buchungsfehler auch 2 Mal bezahlt.
Dafür ist die Wohnung wirklich top und wir fiebern dem Deutschlandspiel entgegen.




Morgen ist dann wieder ein neuer Tag und wir holen vielleicht unsere Räder wieder ab, obwohl sie in der Tiefgarage ganz gut stehen.
