Einen ruhigen Tag haben wir uns heute gemacht, allerdings hat er 11 Stunden außerhalb der Ferienwohnung gedauert.

Angefangen haben wir im Zoo von Porto, vor 4 Jahren waren wir schon mal hier und das ist der Grund zum Wiederkommen!

Auf der Welt gibt es nicht viele Löwentunnel, wo man den Tieren so nah kommt und darum ist der Zoo von Porto schon sehr besonders.

Für die VIP Tour hätten wir einen Tag vorher buchen müssen, wir bekommen aber trotzdem mit wie eine Kindergartengruppe mit selbst bemalten Kartons den Löwen ihr Fresschen durch den Pfleger ins Gehege werfen lässt.

Heute ist es wirklich heiß in Porto und die Tiere suchen lieber den Schatten auf. Ich habe trotzdem ein Südafrika Dejavue mit Löwen, Zebras, Hyänen, Giraffen und Nilpferden.




Vom Zoo aus kann man 900 m bis zu einem der Badestrände direkt am Douro gehen und das machen wir doch glatt und springen in den Fluss.

In der Beachbar versteht man nur portugiesisch, da hilft es auch nicht, wenn man mit der Übersetzungsapp nach einem Gericht ohne Knoblauch fragt, die Antwort ist nämlich dann wieder im fließenden Portugiesisch.
Wir finden heraus, dass es entweder Fisch oder Fleisch gibt und wir bestellen dann einmal Fisch und einmal Fleisch.

Sehr lecker alles und es bleibt so gut wie nichts übrig. Nach dem Essen pennen wir wieder am Flussufer ein und werden von einer Schiffswelle geweckt, die uns fast die Handys weggeschwemmt hätte.
Wir bestellen auf den Schreck ein Uber und lassen uns in Porto’s Altstadt fahren.

Am Hafen buchen wir eine Bootstour unter 6 Brücken hindurch und da wird mir einiges klar…so nen EiffelTurm stellt man nicht einfach so in Paris hin, man übt sich als Ingenieur und Brückenkonstrukteur zuerst in Portugal. Die beiden Stahlbrücken hier stammen aus Eiffels Feder, die dritte inzwischen die wir gesehen haben.


Die Touricruise gefällt uns sehr gut.





Nach 50 Minuten legen wir wieder an, hüpfen als erstes von Bord und verschwinden hinter die Stadtmauern, sprechen den fett und hässlich gewordenen Ronaldo an und bekommen einen Platz direkt vor dem Fernseher seiner Bar eingerichtet. Kongo spielt gegen England und führt gerade mit 1 : 0.

In der Nachbar – Bar ist die Übertragung etwas schneller und während wir noch ratlos auf dem Bildschirm schauen, feiern drüben die Gäste Harry Kane schon ab für seine Tore.
Nach dem Spiel gehen wir noch die 2,5 km durch Porto zur Ferienwohnung, in Porto heißt das: vom Flussufer immer bergauf.

Morgen fahren wir wieder Fahrrad, so ein ruhiger Tag ist uns doch zu anstrengend.
