Jules Vernes … Jules Vernes, wer war das noch mal ? Der französische Schriftsteller hat Vigo berühmt gemacht …Die Verbindung zwischen dem berühmten Schriftsteller Jules Verne und der Küstenstadt Vigo ist tiefgreifend: In seinem Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ widmete er der Bucht von Vigo ein eigenes Kapitel, in dem Kapitän Nemos U-Boot Nautilus dort nach versunkenem Piratengold sucht.
In Hafennähe gibt es eine Bronzestatue mit einem Riesenkraken und einem Mann, der darauf sitzt als Erinnerung an Jules Vernes.
Es regnet so nervig, dass wir kein Foto schießen und hadern mit der nächsten Entscheidung.
Nennt mir spanische Inseln, ohne Balearen oder Kanaren…okay, ich wusste es vor der Reisevorbereitung unseres Radtrips auch nicht…vor Vigo liegen die zauberhaften Cies Inseln mit weißen Stränden und Eukalyptus Wald. Aber bei Regen, wer will sie da schon besuchen, zumal die Fährfahrt eine Stunde dauert und man so schnell dann auch nicht wieder zurück kommt?
Die Cies waren eigentlich mein Grund in Vigo abzusteigen, ach was soll’s: „glüh Kreditkarte!“ Jules Vernes fand es schließlich auch toll auf den Inseln und hat eine Gedenktafel bekommen.
Marcus besorgt inzwischen Regenponchos und die braucht im Nachhinein niemand.
Pünktlich zur Anlandung an den Inseln kommt die Sonne raus und beschert uns einen Traumtag.

Der Nationalpark erlaubt keinen Müll und kein Füttern der Brutvögel und darum sieht es hier auch so schön aus.

Zu den verschiedenen Aussichtspunkten wandert man durch den Eukalyptus Wald und es riecht wie in Australien.

An der Vogelbeobachtungsstation brütet doch direkt eine Möve daneben im Schilf.

Am höchsten Punkt der Insel kann man die Trennung von See und Meeresbucht am besten ablichten.

Etwas später sind wir selbst am Strand und Marcus springt ins Atlantik kalte Wasser.

Sieht schon gut aus hier auf den Cies, oder? !






Noch ein anderer Ausblick gefällig?

Dann können wir uns ja der Tierwelt auf der Insel widmen.
Die Möven ziehen gerade ihre flauschigen Küken groß und die Echsen schauen zu.



Nach 5 Stunden verabschieden wir uns von den schönen Inselchen und setzen wieder zu Jules Vernes über.

Im Sonnenlicht macht die Statue jetzt auch wirklich was her.

Das schönste Haus in Vigo ist zweifellos das “ Ei“, kein Wunder, denn die Assoziation zum Faberge Ei bleibt einfach nicht aus.

In der futuristischen Mall decken wir uns noch mit Bier ein und warten auf unserer eigenen Dachterrasse auf den Anpfiff des Deutschland Spiels.

Wenn wir heute noch gewinnen, bleibt der Tag unvergesslich, ach, eigentlich bleibt er das auch so.
